Erythromycin

Erythromycin

Erythromycin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolid-Antibiotika. Der Wirkstoff (Erythromycin) hemmt die Vermehrung bestimmter Bakterien und führt so zu deren Abtötung. Mehr Info

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Was ist Erythromycin?

Erythromycin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolid-Antibiotika. Der Wirkstoff (Erythromycin) hemmt die Vermehrung bestimmter Bakterien und führt so zu deren Abtötung. Dadurch können bakterielle Infektionen schnell heilen. Erythromycin kann ausschließlich auf Rezept bestellt werden.

Wofür wird das Medikament verwendet?

Antibiotikakuren mit Erythromycin werden bei verschiedenen bakteriellen Infektionen verordnet, beispielsweise bei Atemwegsinfektionen (wie Lungenentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Legionellose, akuter Bronchitis), bei sexuell übertragbaren Krankheiten (wie Chlamydien und Gonorrhö) und Hautinfektionen wie Akne, Furunkel und Rosazea (eine Hautkrankheit, die sich durch leuchtend rote Flecken im Gesicht äußert, zuweilen auch durch Papeln, Pusteln oder sichtbare Blutgefäße).

Wie wenden Sie Erythromycin an?

Erythromycin ist in Tablettenform und als Granulat (Körnchen) erhältlich. Die Tablette wird mit etwas Wasser eingenommen, vorzugsweise auf leerem Magen, also eine Stunde vor oder zwei Stunden nach der Mahlzeit. Erythromycin Granulat muss erst aufgelöst werden: den Inhalt von 1 Beutel in ein halbes Glas Wasser geben, gut rühren und sofort trinken. Nehmen Sie Erythromycin Granulat (im Gegensatz zu den Tabletten) während oder gleich nach der Mahlzeit ein. Brechen Sie die verschriebene Kur nicht ab. Wenn Sie das Medikament zu früh absetzen, kann die Infektion zurückkehren. In den meisten Fällen dauert eine solche Kur 7 bis 14 Tage. Bei bestimmten Erkrankungen, wie bei Rosazea, ist eine längere Kur erforderlich.

Dosierung

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung von Erythromycin bei den meisten Infektionen wie folgt:

  • Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahre: 2 bis 4 g über den Tag verteilt.

Bei einigen Erkrankungen sowie für jüngere Kinder verordnet der Arzt unter Umständen eine andere Dosierung. Halten Sie sich genau an die verordnete Dosierung und lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel.

Nebenwirkungen

Erythromycin kann Nebenwirkungen verursachen. Mögliche Nebenwirkungen bei der Verwendung von Erythromycin:

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung;
  • Pilzinfektionen in Mund, Vagina oder anderen Schleimhäuten;
  • Hautausschlag.

Sollten diese oder andere Nebenwirkungen Sie stark beeinträchtigen, so wenden Sie sich bitte an den Arzt. Auf dem Beipackzettel finden Sie weitere Informationen zu den möglichen Nebenwirkungen dieses Medikaments.

Wann dürfen Sie dieses Medikament nicht verwenden?

Erythromycin ist nicht für jedermann geeignet. Verwenden Sie dieses Medikament nicht, wenn Sie:

  • überempfindlich sind gegen Erythromycin, andere Makrolid-Antibiotika oder einen der verwendeten Hilfsstoffe;
  • unter einer ernsten Lebererkrankung leiden.

Bei Erythromycin treten häufig Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auf. Geben Sie daher immer an, welche Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel Sie verwenden. Der Arzt weiß, welche Medikamente nicht miteinander kombiniert werden dürfen. Beraten Sie sich hinsichtlich der Verwendung von Erythromycin mit dem Arzt, wenn Sie Gesundheitsbeschwerden haben.

Schwangerschaft/Fahrtüchtigkeit/Alkohol

Verwenden Sie dieses Medikament während der Schwangerschaft und Stillzeit ausschließlich nach Rücksprache mit dem Arzt. Ihr Reaktionsvermögen wird von Erythromycin im Prinzip nicht beeinflusst. Nehmen Sie jedoch nicht am Verkehr teil, wenn Sie Schwindelgefühle oder Schläfrigkeit bei sich feststellen. Wechselwirkungen mit Alkohol sind nicht bekannt.