Ondansetron

Ondansetron gehört zur Gruppe der Antiemetika: Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen. Der Wirkstoff Ondansetron ist ein 5-HT3-(Serotonin)-Rezeptor-Antagonist. Dieses Medikament blockiert Signale, die an das Brechzentrum im Gehirn geschickt werden. Mehr Info

Ein Arzt beurteilt Ihre Anfrage und stellt gegebenenfalls ein Rezept aus. Das Rezept wird an eine Apotheke weitergeleitet. Die wiederum schickt Ihnen das Medikament innerhalb von 1 bis 3 Arbeitstagen zu. Hier finden Sie weitere Informationen zur Abwicklung.

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Gesamtbetrag (beinhaltet die Rezept- und Servicegebühr)
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Was ist Ondansetron?

Ondansetron gehört zur Gruppe der Antiemetika: Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen. Der Wirkstoff Ondansetron ist ein 5-HT3-(Serotonin)-Rezeptor-Antagonist. Dieses Medikament blockiert Signale, die an das Brechzentrum im Gehirn geschickt werden. Dadurch kommt es erst gar nicht zur Übelkeit, bzw. wird Übelkeit vermindert. Ondansetron ist in Tablettenform erhältlich. Sie können Ondansetron selbst bei einer Apotheke erwerben oder uns mit der Beschaffung in Ihrem Namen über eine in der EU registrierten Apotheke beauftragen. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten bieten wir zudem die Vermittlung einer Online-Konsultation mit einem in der EU zugelassenen Arzt an.

Wofür wird das Medikament verwendet?

Bei manchen einschneidenden Therapien wie der Chemo- oder Strahlentherapie (Bestrahlung) können starke Übelkeit und Erbrechen auftreten. Auch nach dem Ende der Therapie kann es noch zu einer sogenannten „verzögerten Übelkeit“ kommen. Um diesen Beschwerden vorzubeugen, wird oft Ondansetron eingesetzt. Das Mittel wirkt innerhalb von 1 bis 2 Stunden; die Wirkung hält 6 bis 8 Stunden an.

Wie wenden Sie Ondansetron an?

Ondansetron ist in Tablettenform erhältlich. Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser ein. Die erste Dosis wird 1 bis 2 Stunden vor Beginn der Chemo- bzw. Strahlentherapie eingenommen. Auf diese Weise kann das Medikament seine volle Wirkung entfalten. Setzen Sie die Einnahme auch nach der Therapie noch eine Weile fort, damit keine verzögerte Übelkeit auftritt.

Dosierung

Sofern nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung wie folgt:

  • Erwachsene: 1 bis 2 Stunden vor Beginn der Behandlung 1 Dosis à 8 mg einnehmen, nach 12 Stunden weitere 8 mg. Anschließend bis zu 5 Tage lang zweimal täglich eine Dosis à 8 mg.

Für Kinder gilt eine andere Dosierungsempfehlung. Auf dem Beipackzettel finden Sie weitere Informationen über die Dosierung dieses Medikaments.

Nebenwirkungen

Ondansetron kann Nebenwirkungen verursachen. Es betrifft dann meistens Beschwerden wie z.B.:

  • Kopfschmerzen;
  • Verstopfung oder andere Störungen des Magen-Darm-Trakts;
  • Hitzegefühl;
  • Anstieg der Leberenzyme.

Wenn Sie diese oder andere Beschwerden feststellen – auch wenn die betreffenden Beschwerden nicht auf dem Beipackzettel genannt werden –, lassen Sie sich bitte ärztlich beraten. Eine vollständige Übersicht über mögliche Nebenwirkungen finden Sie auf dem Beipackzettel.

Wann dürfen Sie dieses Medikament nicht verwenden?

Ondansetron ist nicht für jedermann geeignet. Verwenden Sie dieses Medikament nicht, wenn Sie:

  • überempfindlich sind gegen Ondansetron oder einen der verwendeten Hilfsstoffe;
  • das Medikament Apomorphin anwenden.

Seien Sie besonders vorsichtig mit der Anwendung dieses Medikaments, wenn Sie an einer Verstopfung, einer Leber- oder Herzerkrankung oder einer Störung des Salzhaushalts leiden. Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie vor Kurzem am Darm, an den Rachenmandeln oder an Nasenpolypen operiert wurden. Nehmen Sie noch andere Arzneimittel ein? Informieren Sie dann Ihren Arzt. Bei Ondansetron treten Wechselwirkungen mit einigen Medikamenten auf. Weitere Informationen über diese Themen finden Sie auf dem Beipackzettel.

Schwangerschaft/Fahrtüchtigkeit/Alkohol

Wenden Sie Ondansetron während der Schwangerschaft ausschließlich auf ausdrückliches ärztliches Anraten an. Nehmen Sie dieses Medikament nicht während der Stillzeit ein. Ihre Verkehrstüchtigkeit wird von Ondansetron nicht beeinträchtigt. Wechselwirkungen mit Alkohol sind nicht bekannt.