Micardis ist momentan nicht vorrätig. Sie können jedoch eine Arztkonsultation wegen Bluthochdruck in die Wege leiten.

Micardis

Micardis

Micardis ist ein Präparat, welches aus dem Wirkstoffe Telmisartan besteht. Diese Substanz zählt zu den Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten. Angiotensin II trägt dazu bei, dass Blutgefäße im Körper verengen. Mehr Info

Ein Arzt beurteilt Ihre Anfrage und stellt gegebenenfalls ein Rezept aus. Das Rezept wird an eine Apotheke weitergeleitet. Die wiederum schickt Ihnen das Medikament innerhalb von 1 bis 3 Arbeitstagen zu. Hier finden Sie weitere Informationen zur Abwicklung.

Was ist Micardis?

Micardis ist ein Präparat, welches aus dem Wirkstoffe Telmisartan besteht. Diese Substanz zählt zu den Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten. Angiotensin II trägt dazu bei, dass Blutgefäße im Körper verengen. Telmisartan blockiert dessen Wirkung, was im Gegenzug zu einer Erweiterung der Gefäße führt. Die Variante Micardis plus enthält einen zweiten Wirkstoff: Hydrochlorothiazid. Es zählt zur Gruppe der Thiaziddiuretika. Diese Stoffe führen dazu, dass der Körper vermehrt Urin ausscheidet. Auch dies entlastet die Gefäße.

Wofür wird das Medikament verwendet?

Micardis wird eingesetzt bei Patienten, die unter hohem Blutdruck leiden. Die Kombination beider Präparate ist geeignet für Personen, bei denen einer der Wirkstoffe alleine nicht die gewünschte Wirkung gebracht hat. Durch die Senkung des Blutdrucks können andere schwere Erkrankungen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen vermieden werden. Das Arzneimittel ist verschreibungspflichtig und kann im Internet bei einer der Partnerapotheken von dokteronline.com erworben werden.

Wie verwenden Sie Micardis?

Micardis liegt in Tablettenform vor. Die Einnahme erfolgt in der Regel einmal täglich. Dabei sollten Patienten darauf achten, das Medikament - wenn möglich - immer zur gleichen Uhrzeit einzunehmen.

Dosierung

Micardis gibt es in drei verschiedenen Varianten: 20 mg, 40 mg und 80 mg. Normalerweise beträgt die Tagesdosis 40 mg. Bei einem weniger stark ausgeprägten Bluthochdruck können bereits 20 mg pro Tag wirksam sein. In Ausnahmefällen können Patienten 80 mg täglich konsumieren. Hierbei ist zu beachten, dass vor einer Dosissteigerung ein Zeitraum von bis zu acht Wochen abzuwarten ist. So lange kann es nämlich dauern, bis das Präparat seine volle Wirkung entfaltet hat. Patienten, die eine eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion haben, sollten nicht mehr als 40 mg einnehmen. Bei der Variante Micardis plus enthält eine Tablette 80 mg Telmisartan und 25 mg Hydrochlorothiazid. Ist der Bedarf in Bezug auf den Wirkstoff geringer, ist die Tablette zu teilen.

Nebenwirkungen

Zu den fünf häufigsten Nebenwirkungen, die in Zusammenhang mit Micardis auftreten, zählen Kopfschmerzen, Infektionen der oberen Atemwege, Blasenentzündung, Verdauungsbeschwerden oder Hautekzeme. Diese Erkrankungen treten bei bis zu 10 von 100 Patienten auf. Weitere häufige Nebenwirkungen und andere Begleiterscheinungen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.

Wann darf man dieses Medikament nicht benutzen?

Micardis darf nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der anderen Inhaltsstoffe vorliegt. Eine Störung der Gallenfunktion sowie schwere Funktionsstörungen der Leber oder Niere bilden ebenfalls ein Ausschlusskriterium für die Einnahme des Medikaments. Des Weiteren gibt es zahlreiche Erkrankungen, die - sofern ein Patient darunter leidet - genauer diagnostiziert werden müssen, um zu beurteilen, ob ein Verabreichen des Arzneimittels möglich ist. Diese und weitere Gegenanzeigen finden Sie in der Packungsbeilage.

Schwangerschaft / Fahrtüchtigkeit / Alkohol

Bei einer Schwangerschaft, ist die Einnahme des Medikaments sofort abzubrechen. Im besten Fall geschieht dies schon im Vorfeld, wenn eine Schwangerschaft geplant ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Entwicklung einzelner Organe des ungeborenen Babys, wie z. B. der Niere, erheblich beeinträchtigt wird. Auch in der Stillzeit sollte von einer Anwendung des Arzneimittels abgesehen werden, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht. Durch eine verminderte Reaktionsfähigkeit kann die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt sein. Von Alkoholkonsum raten Mediziner über den gesamten Zeitraum der Therapie hinweg ab.