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Irbesartan

Irbesartan

Bei Irbesartan handelt es sich um ein Antihypertensivum aus der Gruppe der Angiotensin-I-Rezeptorantagonisten, die auch als Sartane bezeichnet werden. Der Wirkstoff senkt über die Blockierung der Angiotensin-I-Rezeptoren die Verkürzungsfähigkeit der glatten Muskelzellen, sodass der periphere Gefäßwiderstand und somit der Blutdruck gesenkt wird. Daneben sorgt das Arzneimittel dafür, dass Aldosteron aus dem Nebennierenmark nur vermindert ausgeschieden wird. Hierdurch wird die Rückresorption von Natrium und Wasser in der Niere vermindert, wodurch das Blutvolumen abnimmt und der Blutdruck entsprechend sinkt.

Was ist Irbesartan?

Bei Irbesartan handelt es sich um ein Antihypertensivum aus der Gruppe der Angiotensin-I-Rezeptorantagonisten, die auch als Sartane bezeichnet werden. Der Wirkstoff senkt über die Blockierung der Angiotensin-I-Rezeptoren die Verkürzungsfähigkeit der glatten Muskelzellen, sodass der periphere Gefäßwiderstand und somit der Blutdruck gesenkt wird. Daneben sorgt das Arzneimittel dafür, dass Aldosteron aus dem Nebennierenmark nur vermindert ausgeschieden wird. Hierdurch wird die Rückresorption von Natrium und Wasser in der Niere vermindert, wodurch das Blutvolumen abnimmt und der Blutdruck entsprechend sinkt.

Wofür wird das Medikament verwendet?

Irbesartan wird vorrangig bei der Therapie von Bluthochdruck eingesetzt. Zu den weiteren Anwendungsgebieten zählen:

  • Herzinsuffizienz
  • diabetische Nephropathie beim Typ-2-Diabetes

Der Wirkstoff kann zudem als Prophylaxemaßnahme nach einem Herzinfarkt verwendet werden. Irbesartanhaltige Medikamente sind verschreibungspflichtig. Der Anbieter Dokteronline.com arbeitet mit unabhängigen Ärzten zusammen, die den Patienten nach einer Online-Konsultation ein Rezept für das gewünschte Präparat ausstellen. In Kooperation mit ortsansässigen Apotheken wird das gewünschte Arzneimittel auf Wunsch bis vor die Haustür geliefert.

Wie verwendet man Irbesartan?

Irbesartan wird als Tablette in den Stärken 75 mg, 150 mg und 300 mg angeboten. Das Präparat wird täglich mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Vorzugsweise sollte dies stets zur gleichen Tageszeit geschehen. Die Tabletten können entweder während der Mahlzeiten oder unabhängig davon verabreicht werden.

Dosierung

Die Dosierung hängt von der Grunderkrankung ab. Bei einem hohen Blutdruck beträgt die übliche Tagesdosis 150 mg. Bei Bedarf kann die Dosis auf 300 mg erhöht werden. Patienten, die unter einem hohen Blutdruck bei gleichzeitig vorliegendem Typ-2-Diabetes leiden, nehmen als gewöhnliche Erhaltungsdosis eine Menge von 300 mg täglich ein. Hierbei handelt es sich um die übliche Dosis, die im Rahmen einer Dauertherapie bei der mit dem Krankheitsbild verbundenen Nierenerkrankung gegeben wird.

Nebenwirkungen

Zu den häufigsten Nebenwirkungen, die während der Behandlung mit dem Blutdruckmittel auftreten können, zählen:

  • Schwindel und speziell Schwindelattacken nach dem Aufstehen oder Aufsetzen
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen
  • Müdigkeit
  • Blutdruckabfall nach dem Aufstehen aus sitzender oder liegender Position
  • Muskelschmerzen

Bei Patienten mit einem Bluthochdruck und vorliegendem Diabetes mellitus vom Typ 2 mit Nierenerkrankung tritt zudem häufig ein Kaliumüberschuss im Blut auf. Ausführliche Hinweise und Informationen zu möglichen Begleiterscheinungen finden Patienten im Beipackzettel.

Wann darf man dieses Medikament nicht benutzen?

Irbesartan darf unter bestimmten Voraussetzungen nicht verwendet werden. Eine Behandlung kann daher beim Vorliegen folgender Erkrankungen nicht eingeleitet werden:

  • schwere Leberfunktionsstörung
  • Niereninsuffizienz
  • Conn-Syndrom (Nebennierenerkrankung mit Aldosteron-Hormonüberproduktion)
  • erhöhte Kaliumwerte im Blutserum (Hyperkaliämie) [/li
  • Quincke-Ödem (anfallsartige Schwellung von Haut und Schleimhaut)

Sämtliche Hinweise zu möglichen Wechselwirkungen sind dem Beipackzettel zu entnehmen.

Schwangerschaft (falls zutreffend) / Fahrtüchtigkeit / Alkohol

Eine Behandlung mit Irbesartan ist sowohl während der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit nicht möglich, da durch die Gabe fetale und neonatale Schädigungen hervorgerufen werden könnten. Der Wirkstoff kann vor allem zu Behandlungsbeginn sowie bei einer Erhöhung der Dosis Gefühle von Schwäche und Müdigkeit auslösen, was eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit zur Folge haben kann. In solch einem Fall wird vom Führen eines Fahrzeuges sowie vom Bedienen von Maschinen abgeraten. Während der Blutdrucktherapie sollten Patienten keinen Alkohol zusammen mit Irbesartan zu sich nehmen, weil sich die Wirkungen gegenseitig verstärken könnten. Zudem können sich unter Alkoholeinfluss mögliche Schwindelattacken verstärken.