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Nebivolol

Bei Nebivolol handelt es sich um ein Antihypertensivum, welches der Gruppe der kardioselektiven Betablocker zugeordnet wird. Das Blutdruckmittel verfügt über zwei Wirkmechanismen, die sich positiv auf den Blutdruck auswirken. Einerseits entfaltet es seine Wirkung, indem es die β1-Adrenozeptoren für die Botenstoffe Adrenalin und Noradrenalin blockiert, wodurch diese keinen blutdrucksteigernden Effekt mehr auslösen können. Andererseits hat der Wirkstoff die Besonderheit, dass er sich zusätzlich an den Gefäßen der Endothelzellen festsetzt. Durch diese Anhaftung bewirkt das Mittel eine Gefäßerweiterung, wodurch der Blutdruck sinkt und der Blutfluss verbessert wird.

Was ist Nebivolol?

Bei Nebivolol handelt es sich um ein Antihypertensivum, welches der Gruppe der kardioselektiven Betablocker zugeordnet wird. Das Blutdruckmittel verfügt über zwei Wirkmechanismen, die sich positiv auf den Blutdruck auswirken. Einerseits entfaltet es seine Wirkung, indem es die β1-Adrenozeptoren für die Botenstoffe Adrenalin und Noradrenalin blockiert, wodurch diese keinen blutdrucksteigernden Effekt mehr auslösen können. Andererseits hat der Wirkstoff die Besonderheit, dass er sich zusätzlich an den Gefäßen der Endothelzellen festsetzt. Durch diese Anhaftung bewirkt das Mittel eine Gefäßerweiterung, wodurch der Blutdruck sinkt und der Blutfluss verbessert wird.

Wofür wird das Medikament verwendet?

Das Mittel wird bei Bluthochdruck (Hypertonie) und chronischer Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz) leichter bis mittlerer Ausprägung eingesetzt. Zudem profitieren Patienten von Nebivolol, wenn sie gleichzeitig unter Begleiterkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus, koronarer Herzkrankheit oder einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit leiden.

Wie verwendet man Nebivolol?

Nebivolol ist in Form von Tabletten erhältlich. Das Präparat sollte mit ein wenig Flüssigkeit stets zur gleichen Tageszeit und unabhängig zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Im Allgemeinen muss das Mittel dauerhaft verwendet werden. Es handelt sich bei Nebivolol um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Eine gültige Verordnung können Patienten bei Dokteronline.com erhalten. Durch eine Online-Konsultation wird ein Kontakt zu unabhängig arbeitenden Ärzten hergestellt, die nach einer Indikationsprüfung das gewünschte Präparat ausstellen.

Dosierung

Nebivolol wird als Tablette vorrangig mit einer Wirkstärke von 5mg angeboten. Die Dosis hängt vom zu behandelnden Krankheitsbild ab. Bei Bluthochdruck nehmen Erwachsene üblicherweise eine Tablette mit 5mg Nebivolol pro Tag ein. Die maximale Wirkung entfaltet sich im Allgemeinen nach etwa ein bis zwei Wochen. Liegt eine chronische Herzleistungsschwäche vor, wird das Medikament langsam eingeschlichen. Die Dosiseinstellung sollte in ein- bis zweiwöchigen Abständen erfolgen. Zu Beginn der Therapie werden lediglich 1,25 mg (¼ Tablette) täglich eingenommen. Anschließend erhöht man die Dosis zunächst auf 2,5 mg (½ Tablette), dann auf 5 mg (1 Tablette) und anschließend auf 10 mg, was einer Menge von zwei Tabletten entspricht.

Nebenwirkungen

Während der Behandlung treten bei den Patienten sehr häufig Verlangsamungen des Herzschlages sowie Schwindel auf. Zu den weiteren unerwünschten Arzneimittelwirkungen zählen:

  • Kopfschmerzen
  • Atemnot
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfungen, Übelkeit und Durchfall

Eine vollständige Übersicht aller möglichen Nebenwirkungen sowie Wechselwirkungen sind im Beipackzettel zu finden.

Wann darf man dieses Medikament nicht benutzen?

In einigen Fällen darf eine Behandlung mit Nebivolol nicht stattfinden, insbesondere bei einer bestehenden Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder andere ähnliche Substanzen. Zudem darf das Mittel nicht angewendet werden bei:

  • einer eingeschränkten Leberfunktion
  • Herzmuskelschwäche
  • Herz-Kreislauf-Schock
  • einem verlangsamten Herzschlag
  • einem niedrigen Blutdruck (Systole unter 90mmHg)
  • schweren Störungen des Reizleitungssystems des Herzens
  • einem unbehandelten Tumor der Nebennierenrinde
  • schweren Durchblutungsstörungen der Extremitäten
  • Asthma sowie anderen Lungenerkrankungen, bei der eine chronische Verengung der Luftwege vorliegt
  • gleichzeitiger Behandlung mit Kalziumkanalblockern, die über die Venen verabreicht werden
  • einer Stoffwechselübersäuerung

Schwangerschaft (falls zutreffend) / Fahrtüchtigkeit / Alkohol

Nebivolol sollte in der Schwangerschaft nicht verwendet werden, weil der Wirkstoff dem Ungeborenen schaden kann. Während der Stillzeit sollte vorsichtshalber ebenfalls auf die Einnahme des Mittels verzichtet werden. Das Arzneimittel kann sowohl die Reaktionsfähigkeit als auch die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen. Da Patienten während der Einnahme zu Schwindel und Müdigkeit neigen, sollte das Lenken von Fahrzeug sowie das Bedienen von Maschine unterlassen werden. Grundsätzlich haben Nahrungsmittel keinen Einfluss auf die Wirksamkeit des Mittels. Obgleich man im Allgemeinen mit keinerlei negativen Auswirkungen rechnen muss, sollte dennoch auf den Genuss von Alkohol verzichtet werden.