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Femoston

Femoston ist eine Hormonersatztherapie (HET/HRT), auch Hormontherapie genannt. Bei den enthaltenen Wirkstoffen handelt es sich um zwei weibliche Sexualhormone: Estradiol (ein Östrogen) und Dydrogesteron (ein Progestagen). Femoston wird Frauen in den Wechseljahren zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden verschrieben. Femoston ist verschreibungspflichtig.

Was ist Femoston?

Femoston ist eine Hormonersatztherapie (HET/HRT), auch Hormontherapie genannt. Bei den enthaltenen Wirkstoffen handelt es sich um zwei weibliche Sexualhormone: Estradiol (ein Östrogen) und Dydrogesteron (ein Progestagen). Femoston wird Frauen in den Wechseljahren zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden verschrieben. Femoston ist verschreibungspflichtig.

Wofür wird Femoston angewendet?

In und nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel des Körpers. Dies führt bei vielen Frauen zu körperlichen und/oder seelischen Beschwerden. Dazu gehören unter anderem:

  • Hitzewallungen;
  • Nachtschweiß;
  • Trockene Schleimhäute (Augen, Vagina und/oder Mund);
  • Gereiztheit, Depressionen oder Stimmungsschwankungen;
  • Schlaflosigkeit;
  • Abnahme des sexuellen Verlangens;
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr;
  • Knochenschwund (Osteoporose).

Die Hormone in Femoston bringen den Hormonspiegel wieder ins Gleichgewicht, und die Wechseljahresbeschwerden werden gelindert. Dieses Medikament wurde für Frauen mit noch intakter Gebärmutter entwickelt; das Progestagen Dydrogesteron schützt die Gebärmutter vor Wucherungen.

Wir wird Femoston angewendet?

Ein Blisterstreifen Femoston enthält 14 weiße und 14 graue Tabletten. In den ersten beiden Zykluswochen nehmen Sie die weißen Tabletten ein. Diese Tabletten enthalten ausschließlich Estradiol. Anschließend fahren Sie mit den grauen Tabletten fort, die sowohl Estradiol als auch Dydrogesteron enthalten. Nehmen Sie Femoston Tabletten immer zur gleichen Uhrzeit mit etwas Wasser ein. Wenn der Blisterstreifen beinah leer ist, setzt eine Abbruchblutung ein, die einer Monatsblutung ähnelt. Beginnen Sie sofort mit der nächsten Verpackung, wenn der Blisterstreifen leer ist, auch wenn die Blutung noch anhält.

Dosierung

Falls vom Arzt/von der Ärztin nicht anders verordnet, gilt folgende Dosierungsempfehlung für Femoston: erwachsene Frauen: einmal täglich 1 Tablette. Lesen Sie vor der Verwendung die Packungsbeilage.

Nebenwirkungen

Hormonersatztherapien (HET) können Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jeder Anwenderin auftreten. Zu den möglichen Nebenwirkungen bei der Verwendung von Femoston zählen:

  • Kopfschmerzen;
  • Magen-Darm-Beschwerden;
  • Schmierblutungen („Spotting“);
  • Ausfluss aus der Scheide;
  • Brustspannen oder -schmerzen;
  • Stimmungsschwankungen.

Diese Nebenwirkungen klingen in der Regel nach einigen Wochen von selbst ab. Bei anhaltenden Beschwerden wenden Sie sich bitte an den Arzt/die Ärztin. Bei Frauen, die sich einer Hormonersatztherapie unterziehen, besteht ein leicht erhöhtes Risiko auf ernste Erkrankungen, wie Krebs oder Thrombose. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Packungsbeilage.

Wann darf Femoston nicht angewendet werden?

Femoston ist nicht für jede Frau geeignet. Sie dürfen Femoston nicht anwenden, wenn Sie:

  • Überempfindlich sind gegen Estradiol, Dydrogesteron oder einen der verwendeten Hilfsstoffe;
  • An einer Thrombose, einer Lebererkrankung, an Brustkrebs oder an einer anderen hormonell bedingten Krebsart leiden oder gelitten haben;
  • An ungeklärten vaginalen Blutungen oder einem abnormalen Wachstum der Gebärmutterschleimhaut leiden;
  • An einer ernsten Nieren- oder Bluterkrankung leiden.

Wenn Sie andere Gesundheitsbeschwerden haben oder gleichzeitig andere Medikamente verwenden, so fragen Sie bitte den Arzt/die Ärztin, ob Femoston für Sie geeignet ist.

Schwangerschaft/Fahrtüchtigkeit/Alkohol

Femoston wird in der Regel von Frauen nach der Menopause verwendet. Wenn dies nicht auf Sie zutrifft, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf Femoston nicht angewendet werden, es sei denn, der Arzt/die Ärztin empfiehlt dies ausdrücklich. Femoston ist nicht zur Empfängnisverhütung geeignet. Benutzen Sie gegebenenfalls zusätzlich ein Verhütungsmittel.

Sie können wie gewohnt am Straßenverkehr teilnehmen. Wechselwirkungen mit Alkohol sind nicht bekannt.

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