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Fluconazol

  • Hilft bei Pilzinfektionen
  • Auch zur Vorbeugung von Pilzinfektionen
  • Kapseln zum Einnehmen
  • Nicht bei Schwangerschaft oder in der Stillzeit anwenden

Über Fluconazol

Fluconazol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Antimykotika (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen), der bestimmte Pilzinfektionen (einschließlich Hefepilzen) bekämpft. Zu den Pilzinfektionen, für deren Behandlung dieses Arzneimittel unter anderem eingesetzt wird, gehören:

  • Pilzinfektionen der Scheide
  • Pilzinfektionen des Mundes, des Rachens und der Speiseröhre
  • Pilzinfektionen im gesamten Körper

In bestimmten Fällen kann Fluconazol auch zur Vorbeugung von Pilzinfektionen angewendet werden.

Anwendung

Fluconazol ist in Form von Kapseln erhältlich. Nehmen Sie die Kapseln mit etwas Wasser ein. Dieses Medikament kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Dosierung

Ihre Dosierung hängt von Ihren Beschwerden ab. Ihr Arzt entscheidet, welche Stärke und welche Anwendungshäufigkeit für Sie am besten geeignet ist. Die üblichen Richtlinien lauten wie folgt:

Bei Pilzinfektionen der Scheide:

  • Erwachsene: 150 mg als Einmaldosis.
  • Kinder: 1-mal täglich 6 mg je kg Körpergewicht.

Bei Pilzinfektionen des Mundes und Rachens:

  • Erwachsene: 1-mal täglich 50-100 mg über 7-14 Tage. Bei Immunschwäche kann die Behandlung länger fortgesetzt werden.
  • Kinder: 6 mg je kg Körpergewicht am 1. Tag, danach 1-mal täglich 3 mg je kg Körpergewicht über 7-14 Tage.

Bei Pilzinfektionen der Speiseröhre:

  • Erwachsene: 50-200 mg pro Tag.
  • Kinder: 3-6 mg je kg Körpergewicht pro Tag.

Bei Pilzinfektionen im gesamten Körper:

  • Erwachsene: 400 mg am 1. Tag, danach 200 mg pro Tag. Kommt es zu keiner Besserung, kann die Dosis auf 400 mg pro Tag erhöht werden.
  • Kinder: 6-12 mg je kg Körpergewicht. Die Dauer und Dosierung der Behandlung sind vom Schweregrad der Pilzinfektion und von den Laborwerten abhängig.

Die Dosierungsrichtlinien für andere Erkrankungen und für spezielle Patientengruppen finden Sie im Beipackzettel.

Beenden Sie die Behandlung nicht frühzeitig.

Verkehrstüchtigkeit/Alkohol

Dieses Medikament schränkt in der Regel nicht Ihre Verkehrstüchtigkeit ein. Gelegentlich kann es zu Nebenwirkungen wie Schwindel und Benommenheit kommen. Führen Sie keine Fahrzeuge und bedienen Sie keine Maschinen, solange Sie diese Beschwerden haben.

Es gelten keine Warnhinweise bezüglich des Alkoholkonsums.

Über- oder Unterdosierung/Abbrechen der Anwendung

Wenn Sie mehr Kapseln als ärztlich vorgeschrieben angewendet haben, nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt oder Apotheker auf.

Haben Sie eine Anwendung vergessen? Dann nehmen Sie die vergessene(n) Kapsel(n) ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist beinahe Zeit für die nächste Dosis. Nehmen Sie nie die doppelte Kapselmenge ein, um die vergessene Dosis zu kompensieren.

Brechen Sie die Einnahme von Fluconazol nicht eigenmächtig ab, auch wenn sich Ihre Beschwerden bereits bessern oder verschwinden. Wenn Sie die Behandlung zu früh beenden, kann es zu einem erneuten Auftreten Ihrer Pilzinfektion kommen.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden?

Fluconazol ist nicht für jeden Patienten geeignet. Dieses Medikament sollte in folgenden Fällen nicht eingenommen werden:

  • wenn Sie überempfindlich gegen den Wirkstoff Fluconazol oder einen der anderen Bestandteile der Kapseln sind (siehe unter dem Abschnitt „Zusammensetzung“).
  • wenn Sie überempfindlich gegen ähnliche Wirkstoffe, die sogenannten Azolderivate, sind.
  • wenn Sie die Arzneimittel Terfenadin und Cisaprid (gegen bestimmte Darmstörungen) anwenden.

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Sie sollten vor Behandlungsbeginn mit Ihrem Arzt sprechen:

  • wenn es bei einer früheren Behandlung von Pilzinfektionen zu allergischen Reaktionen kam.
  • wenn sich Symptome entwickeln, die einer Lebererkrankung entsprechen. In seltenen Fällen wird die Anwendung von Fluconazol mit einer schwerwiegenden Vergiftung der Leber (Lebertoxizität) in Verbindung gebracht. Dies normalisiert sich in der Regel wieder nach Absetzen der Behandlung.
  • wenn Symptome auftreten, die auf eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion hinweisen, beispielsweise (hohes) Fieber, rote Flecken auf der Haut, Gelenkschmerzen und/oder Augenentzündung (Stevens-Johnson-Syndrom). Dies kommt bei der Anwendung von Fluconazol sehr selten vor.
  • wenn Symptome auftreten, die auf eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion mit Hauterkrankungen hinweisen, wie zum Beispiel Fieber und Blasenbildung/Hautablösung (toxische epidermale Nekrolyse). Dies kommt bei der Anwendung von Fluconazol sehr selten vor. AIDS-Patienten neigen eher zur Entwicklung von schweren Hautreaktionen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangeren und stillenden Frauen wird die Anwendung von Fluconazol abgeraten. Fragen Sie vor der Einnahme Ihren Arzt um Rat.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Bei einigen Arzneimitteln sind Wechselwirkungen mit Fluconazol möglich. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • Gerinnungshemmende Mittel
  • Benzodiazepine wie Midazolam und Triazolam (Beruhigungsmittel, Schlafmittel und/oder Muskelentspannungsmittel)
  • Sulfonylharnstoffderivate (gegen Diabetes)
  • Hydrochlorothiazid (entwässerndes Arzneimittel)
  • Phenytoin (gegen Epilepsie)
  • Rifampicin (Antibiotikum)
  • Ciclosporin (zur Vorbeugung einer Transplantatabstoßung)
  • Theophyllin (gegen Asthma)
  • Cisaprid (gegen bestimmte Darmstörungen). Dieses Medikament darf nicht gleichzeitig mit Fluconazol eingenommen werden.
  • Rifabutin (Antibiotikum)
  • Tacrolimus (zur Vorbeugung einer Transplantatabstoßung)
  • Zidovudin (antiviraler Wirkstoff)
  • Beruhigungsmittel, Schlafmittel und/oder Muskelentspannungsmittel
  • Astemizol (gegen allergische Erkrankungen)

Weitere Informationen zu den Wechselwirkungen finden Sie auf dem Beipackzettel. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn es sich um pflanzliche Präparate oder nicht verschreibungspflichtige Medikamente handelt.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Zu den möglichen Nebenwirkungen bei der Anwendung von Fluconazol zählen:

Häufig (mehr als 1 Behandelter von 100, aber weniger als 1 Behandelter von 10):

  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden (einschließlich Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Völlegefühl, Reflux, Blähungen)
  • Hautausschlag mit Hautrötung und/oder roten Flecken

Gelegentlich (mehr als 1 Behandelter von 1.000, aber weniger als 1 Behandelter von 100):

  • Schwindel
  • Störungen des Geschmackssinns
  • Hautausschlag mit starkem Juckreiz und Quaddeln
  • Juckreiz

Selten (mehr als 1 Behandelter von 10.000, aber weniger als 1 Behandelter von 1.000):

  • Veränderungen des Blutbildes, wie z. B. Verminderung der Zahl der weißen Blutkörperchen und der weißen Blutplättchen
  • Erhöhung der Cholesterin- und Triglyceridkonzentration im Blut
  • Verminderung der Kaliumkonzentration im Blut
  • Anfälle/Krämpfe
  • Lebererkrankungen wie Gelbsucht, Einschränkung der Leberfunktion und erhöhte Werte im Blut (zum Beispiel der Leberenzyme, des Bilirubins)
  • Haarausfall
  • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (siehe unter dem Abschnitt „Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?")

Weitere Informationen zu den Nebenwirkungen von Fluconazol finden Sie im Beipackzettel. Wenn Sie schwere Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht im Beipackzettel angegeben sind.

Zusammensetzung

Der Wirkstoff von Fluconazol Actavis ist Fluconazol (pro Kapsel bzw. 50 mg, 100 mg, 150 und 200 mg).

Die sonstigen Bestandteile (Hilfsstoffe) sind:

  • Fluconazol Actavis 50 mg und 100 mg: Gelatine, Lactose, Magnesiumstearat, Maisstärke, Natriumlaurylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid, Titandioxid (E 171), Indigocarmin FD&C Blau 2 (E 132).
  • Fluconazol Actavis 150 mg: Gelatine, Lactose, Magnesiumstearat, Maisstärke, Natriumlaurylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid, Titandioxid (E 171).
  • Fluconazol Actavis 200 mg: Gelatine, Lactose, Magnesiumstearat, Maisstärke, Natriumlaurylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid, Titandioxid (E 171), Indigocarmin FD&C Blau 2 (E 132) und Farbstoff Ponceau 4R (E 124).
  • Drucktinte auf den Kapseln: Schellack, schwarzes Eisenoxid (E 172) und Propylenglycol

(E 1520).

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Fluconazol Actavis können Sie hier herunterladen.

Packungsbeilage(n)

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Dr. E. Tanase

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. H.K. Benkert

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Dr. P. Mester

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