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Januvia

  • Diabetes-Medikament
  • Bei Typ-2-Diabetes
  • Nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit geeignet

Über Januvia

Januvia ist ein Diabetes-Medikament. Der Wirkstoff ist Sitagliptin.

Ärzte verordnen dieses Arzneimittel bei Typ-2-Diabetes. Bei Diabetes stellt der Körper nicht genug Insulin her oder kann es nicht gut verarbeiten. In diesen Fällen steigt der Blutzuckerspiegel (Glukose im Blut) an. Dies kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden führen, wie z. B. zu Schäden an Blutgefäßen, Nerven und Organen.

Januvia trägt dazu bei, den nach einer Mahlzeit gebildeten Insulinspiegel zu erhöhen, und senkt die vom Körper produzierte Zuckermenge.

Anwendung

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein.

Die Tablette ist als Ganzes mit Wasser zu schlucken. Sie können Januvia unabhängig von der Nahrungsaufnahme einnehmen. Ihr Arzt kann Ihnen dieses Arzneimittel allein oder mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Blutzuckersenkung verordnen.

Dosierung

Die Dosierung hängt von Ihren Beschwerden ab und wird von einem Arzt festgelegt. Die übliche Dosierung beträgt:

  • Erwachsene: einmal täglich 1 Tablette.

Für Kinder und Jugendliche von unter 18 Jahren ist dieses Arzneimittel nicht geeignet.

Alkohol/Verkehrstüchtigkeit

Wechselwirkungen mit Alkohol sind nicht bekannt.

Bei Einnahme dieses Arzneimittels in Kombination mit anderen Diabetes-Medikamenten kann es zu einer Unterzuckerung kommen. Sie werden dann Beschwerden wie Verschwommensehen, Zittern und Konzentrationsschwäche bemerken.

Autofahren mit Unterzuckerung kann gefährlich sein. Achten Sie darauf, dass Ihr Blutzucker stabil ist, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen.

Überdosierung/Einnahme vergessen/Januvia absetzen

Haben Sie mehr Tabletten eingenommen als ärztlich verschrieben? Kontaktieren Sie dann umgehend einen Arzt.

Haben Sie eine Einnahme vergessen? Holen Sie diese dann noch nach, sobald Sie daran denken. Wenn es jedoch schon fast Zeit ist für die nächste Dosis, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, um eine vergessene Einnahme nachzuholen.

Beenden Sie die Einnahme von Januvia nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Wann darf das Medikament nicht angewendet werden?

Verwenden Sie Januvia nicht, wenn Sie allergisch gegen Sitagliptin oder einen der unter „Zusammensetzung“ genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wann ist besondere Vorsicht mit diesem Medikament geboten?

Fälle von Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) wurden bei Patienten beobachtet, die Januvia einnahmen (siehe Abschnitt „Nebenwirkungen“). Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder hatten:

  • eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Gallensteine, Alkoholabhängigkeit oder sehr hohe Blutfettwerte (Triglyceride). Diese Bedingungen können Ihr Risiko für das (ggf. erneute) Auftreten einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse erhöhen.
  • Typ-1-Diabetes, diabetische Ketoazidose oder Nierenfunktionsstörungen.
  • eine allergische Reaktion auf Januvia.

Es ist unwahrscheinlich, dass dieses Arzneimittel zu einer Unterzuckerung führt, da es bei niedrigem Blutzuckerspiegel nicht wirkt. Wenn Sie dieses Arzneimittel jedoch zusammen mit einem sulfonylharnstoffhaltigen Arzneimittel oder mit Insulin anwenden, kann Ihr Blutzucker stark abfallen (Hypoglykämie). Möglicherweise wird Ihr Arzt die Dosis Ihres Arzneimittels verringern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Verwenden Sie noch andere Medikamente?

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Dies gilt auch, wenn es sich um pflanzliche Heilmittel oder rezeptfreie Arzneimittel handelt.

Nebenwirkungen

Medikamente können Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Zu den möglichen Nebenwirkungen von Januvia gehören u. a.:

  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) (Häufigkeit nicht bekannt). Eine Pankreatitis kann eine ernste, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung sein. STOPPEN Sie die Einnahme von Januvia und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie starke und anhaltende Schmerzen im Bauchraum haben, mit oder ohne Erbrechen, da dies ein Anzeichen für eine Pankreatitis sein kann.
  • Schwere allergische Reaktion (Häufigkeit nicht bekannt), einschließlich Hautausschlag, Nesselsucht und Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen, die das Atmen oder Schlucken erschweren können. Nehmen Sie in diesem Fall Januvia nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an einen Arzt. Ihr Arzt kann Ihnen Arzneimittel gegen Ihre allergische Reaktion verschreiben und ein anderes Arzneimittel gegen Ihre Zuckerkrankheit verordnen.

Bei einigen Patienten kam es zu folgenden Nebenwirkungen, wenn sie Sitagliptin zusätzlich zu einer laufenden Behandlung mit Metformin einnahmen

  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): erniedrigter Blutzucker (Hypoglykämie), Übelkeit, Blähungen, Erbrechen.
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Schläfrigkeit.

Bei einigen Patienten kam es zu Magenbeschwerden, wenn die Behandlung mit Sitagliptin und Metformin gleichzeitig begonnen wurde.

Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme von Sitagliptin mit einem Sulfonylharnstoff zu folgenden Nebenwirkungen:

  • Häufig: erniedrigter Blutzucker.

Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme von Sitagliptin mit einem Sulfonylharnstoff und Metformin zu folgenden Nebenwirkungen:

  • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): erniedrigter Blutzucker.
  • Häufig: Verstopfung.

Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme von Sitagliptin mit Pioglitazon zu folgenden Nebenwirkungen:

  • Häufig: erniedrigter Blutzucker und Blähungen. Außerdem haben einige Patienten bei der Einnahme von Sitagliptin und Pioglitazon über Schwellungen am Fuß berichtet.

Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme von Sitagliptin mit Pioglitazon und Metformin zu folgenden Nebenwirkungen:

  • Häufig: erniedrigter Blutzucker, Schwellungen an den Händen oder Beinen.

Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme von Sitagliptin in Kombination mit der Anwendung von Insulin (mit oder ohne Metformin) zu folgenden Nebenwirkungen:

  • Häufig: Kopfschmerzen, erniedrigter Blutzucker und grippeähnliche Beschwerden.
  • Gelegentlich: trockener Mund, Verstopfung.

Bei einigen Patienten kam es in klinischen Studien während der Einnahme von Sitagliptin als einziges blutzuckersenkendes Arzneimittel oder nach Markteinführung unter der Einnahme von Januvia als einziges blutzuckersenkendes Arzneimittel und/oder in Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln zu folgenden Nebenwirkungen:

  • Häufig: erniedrigter Blutzucker, Kopfschmerzen, Infektion der oberen Atemwege, verstopfte oder laufende Nase und Halsschmerzen, degenerative Gelenkerkrankung (Osteoarthrose), Schmerzen in den Armen oder Beinen.
  • Gelegentlich: Schwindel, Verstopfung.
  • Häufigkeit nicht bekannt: Nierenfunktionsstörungen (in manchen Fällen wurde eine Dialyse erforderlich), Erbrechen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, interstitielle Lungenkrankheit.

Bei Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für mögliche Nebenwirkungen, die nicht auf dem Beipackzettel angegeben sind.

Zusammensetzung

Januvia ist in den Wirkstärken 25 mg, 50 mg und 100 mg erhältlich. Der Wirkstoff ist Sitagliptin. Jede Filmtablette enthält Sitagliptinphosphat-Monohydrat entsprechend 25 mg, 50 mg oder 100 mg Sitagliptin.

Die sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind: mikrokristalline Cellulose (E 460), Calciumhydrogenphosphat, wasserfrei (E 341), Natriumcroscarmellose (E 468), Magnesiumstearat (E 470b) und Natriumstearylfumarat.

Der Filmüberzug enthält: Poly(vinylalkohol), Macrogol 3350, Talkum (E 553b), Titandioxid (E 171), rotes Eisenoxid (E 172) und gelbes Eisenoxid (E 172).

Die Hersteller von Januvia sind:

Merck Sharp & Dohme (Italia) S.p.A. Via Emilia, 21
27100 - Pavie
Italien

Merck Sharpe & Dohme BV Waarderweg 39
Postbus 581
2003 PC Haarlem
Niederlande

Beipackzettel

Lesen Sie vor der Anwendung den Beipackzettel. Den offiziellen Beipackzettel von Januvia 25 mg, Januvia 50 mg und Januvia 100 mg können Sie hier herunterladen.

Zusammenarbeit mit Ärzten

Sie wissen natürlich selbst, was gut für Sie ist und was nicht. Trotzdem ist es nicht immer leicht, die richtige Wahl zu treffen. Wir sind Dokteronline. Ein überzeugter Verfechter von Eigenregie, wenn es um Ihre Gesundheit geht.

Dr. E. Tanase

Arzt für Allgemeinmedizin

Dr. H.K. Benkert

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Dr. P. Mester

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