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Propranolol

Der Wirkstoff Propranolol ist ein nicht-selektiver Betablocker: es senkt den Blutdruck und den Herzschlag und vermindert den Sauerstoffbedarf des Herzens. Hierdurch muss das Herz weniger pumpen, wodurch das Risiko auf Herz- und Gefäßkrankheiten wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall gesenkt wird.

Was ist Propranolol?

Der Wirkstoff Propranolol ist ein nicht-selektiver Betablocker: es senkt den Blutdruck und den Herzschlag und vermindert den Sauerstoffbedarf des Herzens. Hierdurch muss das Herz weniger pumpen, wodurch das Risiko auf Herz- und Gefäßkrankheiten wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall gesenkt wird.

Wofür wird dieses Medikament verwendet?

Ärzte verschreiben dieses Medikament bei einem zu hohen Blutdruck (Hypertonie) und bei unterschiedlichen Herzbeschwerden, wie:

  • Angina pectoris (Brustschmerzen);
  • Herzrhythmusstörungen wie Herzflattern oder einem unregelmäßigen Herzschlag;
  • Herzinfarkt (um einen erneuten zu verhindern).

Zudem wird Propranolol in einigen Fällen auch bei Migräne, essentiellem Tremor (Zittern ohne erkennbaren Grund), Prüfungsangst oder Lampenfieber und anderen Erkrankungen verschrieben.

Wie verwendet man Propranolol?

Nehmen Sie täglich eine Tablette zu etwa derselben Tageszeit mit ein wenig Flüssigkeit ein. Dabei ist es nicht entscheidend, ob Sie die Tablette vor, während oder nach der Mahlzeit einnehmen. Propranolol ist auch in Form von SR- Tabletten (Retard) und als Saft erhältlich. Messen Sie in diesem Fall genau die Dosierung mit dem beiliegenden Messbecher ab. Falls Sie die Einnahme absetzen möchten, sollten Sie das am besten allmählich tun. Dies beugt Herzbeschwerden vor.

Dosierung

Propranolol ist in verschiedenen Stärken erhältlich. Der Arzt wird Ihnen am besten sagen können, welche Sie idealer Weise verwenden sollten. Die üblichen Richtlinien bezüglich der Einnahme sind wie folgt:

  • Bei hohem Blutdruck: zwei- bis dreimal täglich 40 mg;
  • Bei Herzrhythmusstörungen: zwei- bis dreimal täglich 10-40 mg;
  • Bei Angina Pectoris: zwei- bis dreimal täglich 40 mg.

Bei anderen Beschwerden oder bei der Einnahme durch Kinder wird der Arzt Ihnen eine individuelle Dosierung verordnen. Weichen Sie nicht von der empfohlenen Dosierung ab und lesen Sie sich vor der Einnahme sorgfältig die Packungsbeilage durch.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen, die während der Einnahme auftreten können, sind unter anderem:

  • Schwindelgefühl, Müdigkeit;
  • Kopfschmerzen;
  • Probleme beim Einschlafen oder andere Schlafprobleme;
  • Magen-Darmbeschwerden;
  • Kalte Hände und Füße.

In der Regel treten diese Beschwerden nur vorübergehend auf. Sie erhalten in der Packungsbeilage eine vollständige Übersicht zu den möglichen Nebenwirkungen.

Wann sollte man dieses Medikament nicht verwenden?

Propranolol ist nicht für Jeden geeignet. Verwenden Sie dieses Medikament nicht in folgenden Situationen:

  • Bei Überempfindlichkeit gegen Propranolol oder andere Stoffe, die in dem Saft oder der Tablette enthalten sind;
  • Wenn Sie über einen längeren Zeitraum fasten;
  • Bei bestimmten Herzbeschwerden, Asthma oder anderen Lungenbeschwerden, metabolischer Azidose (Übersäuerung des Blutes) oder anderen Herzbeschwerden.

Propranolol kann Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten entfalten. Hierzu gehören u.a. blutzuckersenkende Medikamente, Migränemedikamente oder bestimmte Entzündungshemmer. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, welche Medikamente Sie einnehmen, damit er dies berücksichtigen kann. Lesen Sie sich die Packungsbeilage durch, um mehr Informationen bezüglich Kontraindikationen, Wechselwirkungen und anderen Warnhinweisen zu erhalten.

Schwangerschaft / Fahrtauglichkeit / Alkohol

Verwenden Sie Propranolol im Falle einer Schwangerschaft oder während der Stillzeit ausschließlich auf ärztlichen Rat hin. Während der letzten Schwangerschaftsmonate muss die Einnahme reguliert werden, damit möglichen Gesundheitsproblemen des Babys vorgebeugt werden kann. Dieses Medikament kann Ihr Reaktionsvermögen beeinflussen. Nehmen Sie nicht am Straßenverkehr teil, falls Sie Probleme mit Schwindelgefühl, Schläfrigkeit oder Benommenheit haben. Alkohol verstärkt die Nebenwirkungen. Verzichten Sie auf Alkohol oder schränken Sie Ihren Konsum zumindest ein solange Sie dieses Medikament einnehmen.

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